Das Spar-Paradoxon: Warum der 30.07.2026 die Kosten für die Kassen verdreifacht
Die gesetzliche Streichung der Blüten sollte dem Gesundheitssystem Ausgaben einsparen. In der Praxis der Patientenversorgung führt der Stichtag jedoch zu einer drastischen Kostenexplosion bei den Krankenkassen, wie der direkte Vergleich zeigt:
| Versorgungsphase | Therapieform & Dosis | Monatliche Kosten für die GKV | Konsequenz für das System |
|---|---|---|---|
| Vor dem 30.07.2026
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Blüten-Versorgung (z. B. 100 g Blüten / Monat) | ca. 900 € – 1.000 € | Bewährte und kostengünstige Patientenversorgung. |
| Nach dem 30.07.2026
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Erzwungener Wechsel auf Inhalations-Extrakte (z. B. Px2) | über 3.000 € | Verdreifachung der Kassen-Ausgaben bei gleicher Wirkstoffmenge. |
Da spezialisierte Extrakte nach der allgemeinen Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) abgerechnet werden, führt der gesetzliche Zwang zum Blüten-Verzicht dazu, dass Krankenkassen pro Patient nun monatlich über 2.000 € mehr zahlen müssen als vor dem 30.07.2026.